3. Ausflug unter Corona Münster- und Emsland

Schloss Dankern in den Ferien war lange geplant, wie all die Jahre zuvor. Ohne zu wissen, was und wie es in der Krise geht, hatten wir in Haren gebucht. Und es hat ganz gut geklappt. Vorher haben wir noch ein paar gemeinsame Tage mit Margret & Wolfgang unternommen; wir hatten in diesem Jahr wegen der Pandemie noch keine gemeinsame Fahrt unternommen.

Im Kiefernhain auf dem Cpl. Haddorfer Seen (Wettringen/Münsterland)

Für diese kurzentschlossene Fahrt war im Münsterland noch ein Plätzchen für uns frei. Klar, im Kiefernhain gab es mächtig Dreck auf’s Dach, aber mal so unparzelliert unter anderen zu stehen, hat auch was. Das Wetter war nicht super gut, mal Regen, abends schnell abgekühlt, andererseits auch mit Sonne bei blauem Wetter …

Die Gegend um die Haddorfer Seen liegen in einer schönen Landschaft, direkt an der Grenze zu Niedersachsen, auch Holland ist von hier aus erreichbar. Bei warmem Wetter bieten die vielfältigen Seen gute Abkühlung, man kann sehr gut wandern, aber uns machte halt das Radeln durch unberührte Natur oder durch die weitläufigen Wälder riesig Spaß (auch wenn mal ein Guss dazwischen kam). Natürlich kam auch die Geselligkeit und das Fachsimpeln nicht zu kurz.

Auf dem Weg ins Emsland machten wir mal wieder einen Abstecher zum total privaten Stellplatz Herzlake, bei Edeltraud und Ralf. Der hergerichtete Platz vor ihrem Haus lädt ja geradezu ein … und Radeln geht da prima, wenn, ja wenn nicht der Motor schlapp macht. Leider konnte auch der welt-beste Mechaniker nichts ausrichten – hin ist hin. Auf jeden Fall ein prima Nachmittag, ein unterhaltsamer Abend mit Wurst-Stellplatz-Gebühr und viele interessante Gespräche, auch rund um die Wohnmobile 🙂

in der neuen Siedlung am Haseufer

Mit dem defekten Motor und dem Wissen, dass da wohl nix mehr geht, sind wir dann zu unserem eigentlichen Ziel „Familientreffen“ Schloss Dankern weitergefahren. Auf dem Emsland-Park hatten wir schon frühzeitig gebucht, so dass wir erstmals auch eine privae Sanitärkabine mieten konnten. Das ist ja mal ein echter Luxus, zumal das Häuschen auch noch Platz zum Unterstellen versch. Utensilien (sogar Fahrrad) bietet.

Zu unserem Erstaunen war der Platz gerappelt voll. Durch die großzügigen Plätze und den Freiraum dazwischen kamen aber in der Pandemiezeit keine Bedenken auf. Da war’s im Freizeitpark von Schloss Dankern schon ein wenig heftiger. Deshalb waren wir auch nur einen Tag mit Denise und Anhang zusammen. Da sie wegen der Lehrstelle von Maurice auch einen Tag eher nach Hause mussten, kam das wohl insges. gelegen.

So konnten wir noch einige Ausflüge unternehmen. Dankenswerter Weise hat Winni mir sein Fahrrad zur Verfügung gestellt (hat zwar auch keinen Motor, war dafür aber etwas leichter zu fahren als mein Pedelec ohne Strom).

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